Für die treuen Fans von Sturm der Liebe beginnt jedes Jahr dieselbe emotionale Zerreißprobe – und 2025 bildet da keine Ausnahme. Wenn sich der Winter über den Fürstenhof legt und die Weihnachtszeit näher rückt, bedeutet das nicht nur Lichterglanz und Besinnlichkeit, sondern auch Abschied auf Zeit. Die ARD schickt ihre beliebte Telenovela traditionell in die Winterpause – und das sorgt einmal mehr für gemischte Gefühle zwischen Vorfreude, Wehmut und gespannter Erwartung.
Abschied kurz vor Weihnachten
Am 19. Dezember 2025 laufen die letzten regulären Folgen von Sturm der Liebe vor der Pause über die Bildschirme. Damit verabschiedet sich die Serie mitten in einer Phase, in der die Geschichten am Fürstenhof erfahrungsgemäß besonders intensiv sind. Beziehungen stehen auf dem Prüfstand, alte Geheimnisse drohen ans Licht zu kommen, und neue Konflikte zeichnen sich bereits am Horizont ab. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer heißt das: durchatmen, denn nach diesem Datum wird es erst einmal still rund um die Schicksale der Hotelbewohner.
Wie in den vergangenen Jahren nutzt die ARD die Weihnachtszeit, um das Programm umzustellen. Auf den angestammten Sendeplätzen der Telenovelas treten Spielfilme, festliche Specials und Wintersport-Übertragungen an die Stelle der täglichen Serienfolgen. Für viele Fans ist das inzwischen ein vertrautes Ritual – und doch fühlt sich der Abschied jedes Mal ein wenig wie ein kleiner Cliffhanger im echten Leben an.
Weihnachten ohne Fürstenhof
Besonders schmerzlich ist für eingefleischte Sturm der Liebe-Anhänger die Erkenntnis, dass die Serie an Heiligabend sowie am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag nicht ausgestrahlt wird. Gerade diese Tage, an denen viele Menschen Zeit haben, es sich gemütlich machen und gern zu ihren liebsten Serien zurückkehren, bleiben ohne neue Episoden vom Fürstenhof.
Stattdessen setzt die ARD auf ein klassisches Weihnachtsprogramm: gefühlvolle Filme, Wiederholungen beliebter TV-Highlights und sportliche Großereignisse im Schnee. Während Skispringen und Biathlon für Spannung sorgen, müssen die Fans der Telenovela ihre eigenen inneren Dramen bewältigen – schließlich bleiben zahlreiche Fragen unbeantwortet.
Offene Geschichten und emotionale Knoten
Die Winterpause kommt selten zu einem „günstigen“ Zeitpunkt. Traditionell enden die letzten Folgen vor Weihnachten mit offenen Handlungssträngen, die bewusst Spannung erzeugen. Beziehungen, die gerade erst wieder zueinandergefunden haben, stehen plötzlich vor neuen Herausforderungen. Figuren, die lange im Schatten agierten, rücken ins Zentrum der Handlung. Und nicht selten endet das Serienjahr mit einem Moment, der alles verändern könnte.
Genau diese Mischung aus Romantik, Intrigen und emotionaler Tiefe macht Sturm der Liebe seit Jahren so erfolgreich. Der Fürstenhof ist mehr als nur ein Hotel – er ist ein Mikrokosmos menschlicher Sehnsüchte, Ängste und Hoffnungen. Jede Pause verstärkt daher die Wirkung der zuletzt gesehenen Szenen: ein Blick zu viel, ein unausgesprochenes Geständnis, eine Entscheidung, die alles auf den Kopf stellen könnte.
Zwischen den Jahren: Geduld ist gefragt
Auch zwischen Weihnachten und Silvester bleibt Sturm der Liebe zunächst verschwunden. Die ARD setzt weiterhin auf Wintersport-Übertragungen und ausgewählte Filme, die das Programm prägen. Selbst nach dem Jahreswechsel müssen sich die Fans noch gedulden. Der Januar beginnt ohne neue Episoden aus Bichlheim – ein Umstand, der für viele Zuschauer längst zum festen Bestandteil des Serienkalenders geworden ist.
Doch so sehr die Pause auch schmerzt, sie hat einen positiven Nebeneffekt: Die Vorfreude wächst. In Fanforen und sozialen Netzwerken wird spekuliert, diskutiert und analysiert. Welche Beziehung wird die Krise überstehen? Welche Figur könnte überraschend den Fürstenhof verlassen – oder neu dazustoßen? Und welche Geheimnisse werden nach der Rückkehr endlich gelüftet?
Das große Comeback im neuen Jahr
Die erlösende Nachricht für alle Fans: Am 12. Januar 2026 ist es endlich so weit. Dann kehrt Sturm der Liebe mit brandneuen Folgen zurück ins Nachmittagsprogramm der ARD. Wie gewohnt werden montags bis freitags um 15:10 Uhr neue Geschichten erzählt – voller Leidenschaft, Konflikte und überraschender Wendungen.
Mit dem Neustart nach der Winterpause schlägt die Serie traditionell ein neues Kapitel auf. Alte Konflikte spitzen sich zu, neue Dynamiken entstehen, und Figuren entwickeln sich weiter. Oft ist der Januar der Moment, in dem Entscheidungen fallen, die den Verlauf der kommenden Monate prägen. Für die Zuschauer bedeutet das: ein emotionaler Neustart, der nahtlos an die offenen Fragen des Vorjahres anknüpft.
Auch „Rote Rosen“ kehrt zurück
Nicht nur Sturm der Liebe-Fans dürfen aufatmen. Am selben Tag, dem 12. Januar 2026, feiert auch Rote Rosen sein Comeback im ARD-Programm. Damit kehren beide beliebten Telenovelas gemeinsam aus der Winterpause zurück und bringen wieder Struktur in den Serienalltag vieler Zuschauerinnen und Zuschauer.
Fazit: Eine Pause, die Teil der Magie ist
So schwer der Abschied auch fällt – die Winterpause gehört inzwischen fest zur DNA von Sturm der Liebe. Sie schafft Raum für Reflexion, steigert die Spannung und sorgt dafür, dass die Rückkehr umso intensiver erlebt wird. Wenn sich im Januar die Türen des Fürstenhofs wieder öffnen, werden alte Gefühle neu entfacht, Konflikte eskalieren und Liebesgeschichten weitergeschrieben, die seit Jahren ein Millionenpublikum fesseln.
Bis dahin heißt es: stark bleiben, Erinnerungen an die letzten Folgen wachhalten und sich auf den Moment freuen, wenn der vertraute Vorspann wieder über den Bildschirm flimmert. Denn eines ist sicher: Am Fürstenhof ist die Ruhe nur von kurzer Dauer – und die nächste große Gefühlswelle kommt bestimmt.
